Munich Center for Dispute Resolution (MuCDR)
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Willem C. Vis Moot

Bewerbungsphase 2022:

Die Bewerbungsphase für die kommende Saison des Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot (2022/23) hat begonnen! Bewerbt Euch jetzt per Mail an vis-moot@mucdr.org, um Teil des nächsten Teams der LMU zu werden. Sendet uns hierfür ein Motivationsschreiben, Lebenslauf (beides auf Englisch), ein Abiturzeugnis und einen aktuellen LSF-Auszug zu. Die Bewerbungsfrist wird im Juli 2022 enden, wobei ein genaues Datum noch ergänzt wird.

Für genauere Informationen zum Ablauf des Wettbewerbs, Eindrücke und Erfahrungen aus den letzten Jahren oder für sonstige Fragen findet am 27.06.2022 um 18:00 Uhr eine Infoveranstaltung statt. Diese wird in den Räumen der LMU stattfinden, gleichzeitig aber auch über Zoom angeboten. Genauere Infos werden rechtzeitig auf dieser Website sowie auf Instagram (@vismootmunich) bekanntgegeben.

Weitere Fragen können per E-Mail an vis-moot@mucdr.org gerichtet werden.

Wir freuen uns auf Eure Bewerbung!


Der Wettbewerb

Der Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot ist die weltweit größte Schiedsgerichtssimulation. Gründer und Organisator des Wettbewerbs ist Professor Eric E. Bergsten, Emeritus der Pace University, New York. Der Wettbewerb findet seit 1994 alljährlich in Wien statt. Zehn Jahre später kam der Willem C. Vis East Moot hinzu, der in Hongkong ausgetragen wird.

Ablauf

Nach Veröffentlichung des Sachverhalts erstellt das teilnehmende Team zunächst einen englischsprachigen Schriftsatz für die Klägerseite. Anschließend wird ein Klägerschriftsatz einer anderen Universität per weltweitem Losverfahren der Universität München zugeteilt. Die Teilnehmer erstellen als direkte Reaktion darauf einen Beklagtenschriftsatz, indem sie sich mit der juristischen Argumentation des Klägerschriftsatzes auseinandersetzen und gezielt versuchen, diese zu widerlegen. Dieser Rollenwechsel sorgt für ein umfangreiches Abwägen der juristischen und wirtschaftlichen Argumente, was als ideale Vorbereitung für die Phase der mündlichen Verhandlungen dient. Dort treten die teilnehmenden Teams schließlich im Tuniermodus vor erfahrenen Schiedsrichtern gegeneinander an und vertreten je nach Runde sowohl die Seite des Klägers als auch die des Beklagten.

Teilnahme der LMU

Die LMU München blickt dabei inzwischen auf eine gewachsene Tradition zurück. Seit dem Wettbewerb im Jahr 2003/2004 beteiligte sich jährlich ein Münchener Team mit großem Erfolg am Wettbewerb. Seit 2014 wird das Team von Prof. Dr. Beate Gsell, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht, Europäisches Privat- und Verfahrensrecht, geleitet und unterstützt.